KKG Alt-Lindenthal e.V.
Die KKG Alt-Lindenthal verabschiedete die Session am 21.2.2026 mit dem traditionellen Fischessen im Restaurant Concilium.
Tradition, dieses Stichwort lieferte der 1. Redner des Abends, Kai Kramosta als Handwerker Peters (HP) aus der Eifel, mit seinem Vergleich, Tradition sei nicht die Asche sondern das Feuer, das weitergegeben würde. Tradition, das ist unser Karneval in Köln, das ist auch das Fischessen zum Abschluss, zu dem sich viele Mitglieder der Gesellschaft noch einmal im festlichen Rahmen treffen. HP amüsierte mit seinem Redebeitrag, in dem er über dies und jenes Alltägliche plauderte und einige Anwesende mit einbezog.
Der Präsident Carl Hagemann und die 1.Vorsitzende Anja Skupin gaben einen Rückblick auf die Session, dessen Motto „Alaaf – mer dun et för Kölle“ das Ehrenamt in den Fokus gestellt hatte. Tatsächlich wäre nicht nur der Karneval ohne die unzähligen Ehrenämtler undenkbar sondern viele andere Aktivitäten auch, die ganzjährig für eine gute Lebensqualität sorgen. Das Motto ließ dem Ehrenamt bei vielen Gelegenheiten eine besondere Wertschätzung zukommen. Mer dun et för Kölle un mer dun et jän!
Rückblicke, Erinnerungen rufen Emotionen wach und lassen das Erlebte noch einmal lebendig werden. Der 2. Künstler des Abends, Fabian Rangol, erinnerte mit seinen Krätzchen an Hans Süper, von dem er einige Lieder umgeschrieben hatte. Für diese Kunst ist er als erster mit dem Hans-Süper-Preis ausgezeichnet worden. Seine Musik lud zum Schunkeln und Mitsingen ein.
Für mich rief Fabian ganz besondere Erinnerungen wach. Er war lange Jahre Schulfreund meines Sohnes Jan, beide gingen gemeinsam zum FC ins Stadion und beide machten als Jugendliche gemeinsam Musik. Unvergesslich sind für mich die vielen Stunden, in denen sie in unserem Haus probten (Fabian Saxophon, Jan Klavier) und die Räume und mein Herz mit ihrer Musik füllten. Ihn wiederzusehen, seiner Musik zu folgen und von seinen Erfolgen zu hören, hat mich sehr gefreut.
Ein letztes Alaaf, gutes Essen, nette Gespräche beschlossen den Abend und die Session.
Ulrike Heuermann

Innehalten und Zurückblicken: Dazu lädt das traditionelle Fischessen am Ende einer stimmungsreichen Session jedes Jahr ein. Es braucht einen Rahmen und sinnliche Eindrücke, um trotz Aschermittwochstimmung und sinkendem Adrenalinspiegel mit der Gewissheit in die Fastenzeit gehen zu können, dass Köln ein Gefühl ist und bleibt. Nach der lauten und ausgelassenen Feierei der Karnevalstage laden wir neben kulinarischen Genüssen zum stillen Zuhören und leisen Mitsingen ein.
Termin: Wird noch bekannt gegeben
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